Umbalfälle Schwierigkeitsgrad

Die Umbalfälle sind ein wirklich tolles Ausflugsziel in Osttirol. Die leichte Wanderung ist gut machbar. Wir haben die besonderen Wasserfälle von Matrei aus besucht, wo man sehr gut im Alpenparks Montana übernachten kann. Von dort bist du auch schnell auf den schönen Almen und Bergseen in Osttirol. Übernachten kannst du dort in modernen Ferienwohnungen (mit privater Sauna) oder im Hotel – mit einem extrem guten Frühstücksbuffet.

➔ Willst du mehr darüber wissen? Hier die offizielle Webseite vom Alpenparks Montana.

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Umbalfälle Schwierigkeitsgrad – wie schwierig ist die Wanderung?

Die Wanderung zu den Umbalfällen gehört zu den Touren im Virgental, die deutlich spektakulärer aussehen, als der sie tatsächlich schwierig sind. Der NaturKraftWeg Umbalfälle wird offiziell als leichte Wanderung eingestuft. Das passt auch zur Charakteristik der Tour: Vom Parkplatz Ströden geht es zunächst ohne große Steigungen zur Pebellalm und weiter zur Islitzeralm. Erst entlang des Wasser-Schaupfades wird der Weg schmaler, mit Stufen und über Steine.

Es ist keine alpine anspruchsvolle Bergtour, um eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele Osttirols zu erleben. Trotzdem sollte man die Bezeichnung „leicht“ nicht falsch verstehen. Gerade unmittelbar bei den Wasserfällen gibt es feuchte und teilweise rutschige Stellen. Festes Schuhwerk ist deshalb sinnvoll.

Wie schwierig sind die Umbalfälle?

Die offizielle Rundwanderung ist etwa 6,6 Kilometer lang. Dabei sind rund 300 Höhenmeter bergauf und bergab zu bewältigen. Für die komplette Runde werden ungefähr 2,5 Stunden Gehzeit angegeben. Start und Ziel befinden sich am Parkplatz Ströden auf etwa 1.400 Metern Seehöhe. Der höchste Punkt der ausgeschilderten Wanderung liegt bei rund 1.665 Metern.

Damit sind die Umbalfälle keine Tour, bei der du dich über viele hundert Höhenmeter einen Berg hinauf plagen musst. Der Höhenunterschied verteilt sich auf die gesamte Strecke und fällt dadurch nicht stark ins Gewicht. Entscheidend für die Schwierigkeit ist vielmehr der Untergrund.

Wegbeschaffenheit bei der Wanderung

Der erste Abschnitt ab Ströden ist vergleichsweise gemütlich. Der Weg führt zunächst in Richtung Pebellalm und Islitzeralm. Dieser Bereich ist deutlich einfacher zu gehen als die späteren Abschnitte des NaturKraftWeges. Je näher du an die eigentlichen Umbalfälle kommst, desto schmaler wird der Weg. Es ist dort ein schmaler Wandersteig mit stellenweise hohen Stufen.

Vor allem bei feuchtem Wetter können Steine und Wegstellen rutschig sein. Das ist bei einer Wanderung an einem Wasserfall eigentlich wenig überraschend: Spritzwasser, hohe Luftfeuchtigkeit und nasse Felsen gehören hier einfach dazu. Deshalb würde ich die Umbalfälle zwar als leicht, aber nicht als klassische Spazierwanderung mit Turnschuh-Garantie bezeichnen.

Gibt es steile Stellen?

Ein großer Teil der Strecke ist relativ entspannt. Zwischendurch gibt es aber Abschnitte mit stärkerem Gefälle beziehungsweise Anstiegen. Gerade auf dem NaturKraftWeg wird die Strecke etwas anspruchsvoller als der einfache Zustieg von Ströden zu den Almen. Du musst dabei keine ausgesetzten Bergpfade bewältigen. Es handelt sich nicht um einen Klettersteig und auch nicht um eine hochalpine Tour.

Für die Einstufung ist deshalb vor allem wichtig: Die Umbalfälle sind technisch leicht, aber keine Wanderung durch den Park in der Stadt. Wer regelmäßig wandert, wird die Strecke wahrscheinlich als sehr unkompliziert empfinden. Mit kleinen Kindern solltest du an den Wasserfällen etwas genauer hinschauen und sie nicht unbeaufsichtigt an den Rand der Aussichtspunkte oder an das Wasser laufen lassen. –> unsere Tipps rund um die Umbalfälle mit Kindern

Ist die Wanderung zu den Umbalfällen für Anfänger geeignet?

Ja. Wenn du bisher nur wenig Wandererfahrung hast, sind die Umbalfälle eine gute Möglichkeit, mitten in den Bergen zu wandern. Die Strecke ist nicht besonders lang und der Höhenunterschied bleibt überschaubar. Du solltest allerdings nicht ausschließlich nach der Kilometerzahl entscheiden. Die Wanderung dauert mit rund zweieinhalb Stunden deutlich länger als ein kurzer Spaziergang. –> wieviel Zeit braucht man für die Umbalfälle?

Brauche ich Wanderschuhe?

Schwere Bergschuhe brauchst du für den NaturKraftWeg nicht. Festes Schuhwerk mit guter Sohle würde ich empfehlen. Gerade im Bereich der Wasserfälle können die Wege durch Spritzwasser feucht sein. Mit normalen Sneakern würde ich die Tour deshalb nicht planen. Meiner Meinung reichen leichte Wanderschuhe vollkommen aus.

Mein Fazit zum Schwierigkeitsgrad

Die Umbalfälle sind eine leichte Wanderung mit großem Naturerlebnis. Du musst weder besonders fit sein noch alpine Wandererfahrung mitbringen. Trotzdem würde ich die Wanderung nicht als einfachen Spaziergang bezeichnen. Für Familien, Wanderanfänger und alle, die eine beeindruckende Landschaft erleben möchten, ohne dafür eine schwere Bergtour zu machen, sind die Umbalfälle deshalb eine richtig gute Wahl.

Mein Tipp: Plane lieber etwas mehr als die angegebenen zweieinhalb Stunden ein. Bei den Umbalfällen geht es nicht darum, Kilometer abzuspulen. Die Aussicht auf die Isel, das tosende Wasser und die verschiedenen Plattformen sind der eigentliche Grund, warum sich die Wanderung lohnt. –> schau hier die Eindrücke der Umbalfälle Wanderung

PERSÖNLICHE TIPPS DES AUTORS
Wenn du auf der Suche nach leichten Wanderungen bist, die ein großes Naturerlebnis bieten, empfehle ich dir auch einmal die Teufelsmauer im Harz, die Schrammsteine in der Sächsischen Schweiz, die Fane Alm in Südtirol und die Taminaschlucht in der Schweiz.

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